Michberts Homepage


SPUNCK!

Das is weder ne Lakritze, noch was aus Pippi Langstrumpf, das ist eine THEATERGRUPPE!

 

Und zwar die

 

THEATERGRUPPE
SPUNCK


Gegründet hat diese Truppe 1993 Birgit Bischoff und Heidi Stockum beim OTTO-Versand. Heidi ist irgendwann nach Köln geflüchtet, aber Birgit leitet die Verrückten immer noch als "Spartenleitung" (Das is so ´ne Art "Bestimmerin")

 

Zwei Theaterstücke spielen diese Amateurschauspieler im Jahr. (Michbert sagt immer: "Bei den Schauspielern ist das so: Der Amateur ist der Liebhaber, der Profi ist die Hure." Das hat er vom englischen Schauspieler Charles Laughton.) Das erste Stück ist immer eine Komödie, die im Herbst Premiere hat und das zweite Stück ist ein Kinderstück, dass premiert im Dezember.

 

Und diese Theaterfreaks trainiert der Michbert. Und manchmal macht der da auch toll Regie. Oder er schauspielt. Oder er schreibt. Oder er hält mal wieder seinen Kopf schief.

Und Bettina Tietjen kennt die Gruppe auch schon! Hier is der Beweis:

 

Und wenn ihr wissen wollt, was die SPUNCKS so grad machen, dann klikkt ma hierauf:  http://www.spunck.de


 UNSER NEUES STÜCK VON MICHBERT UND MERLE NIEDERHÜFNER:

Die ersten Aufführungen sind:

Premiere: Fr. 23. Okt. 2015, 20 Uhr

Sa. 24. Okt. 2015, 20 Uhr

So. 25. Okt. 2015, 16 Uhr

Die Burg – Theater am Biedermannplatz

 

 

Wie alles begann... 

Heidi Stockum (Mitbegründerin der Theatergruppe Spunck)                                         

  Programmheft Text zu "Ein Haus in Montevideo", September 1994

 

 Eine Schnapsidee war es nicht gerade (auch wenn einige Leute das behaupten), eher eine Sektlaune, dass wir die Gründung einer Theatergruppe beschlossen! Wir, dass sind Birgit Bischoff und Heidi Stockum. Kennen gelernt haben wir uns natrülich bei Otto, und Freundinnen wurden wir irgendwann nach dem Besuch von Dichterlesungen im Mondschein, Wasserspielen nach klassischer Musik und natürlich durchfeierten Nächten auf der Reeperbahn oder im Karolinenviertel. Unser Lieblingsgetränk ist Sekt, erstens, weil es den Kreislauf gut tut und zweitens, weil wir dann immer wahnsinnige Ideen haben.

 Jeder - versteht sich!

 Interessant war, dass wir - selbst als promillemßig alles wieder im grünen Bereich war - unsere Idee tapfer weiterverfolgten, wobei Birgit deutlich mehr Enthusiasmus an den Tag legte als ich. Das war der Zeitpunkt, als wir unseren ersten Termin beim Betriebsrat hatten, und ich rechnete eher mit einem elegant formulierten Rausschmiss als mit Hilfestellung.

 Es kam dann aber alles ganz anders, und es ist bis heute symptomatisch für die Theater-Arbeit bei Otto geblieben - wir erhielten Unterstützung. Als erstes von Herrn Holdhoff und Herrn Ingensand und im Laufe der Zeit aus allen Bereichen, die wir irgendwann wegen irgendetwas mal angesprochen hatten.

 

Also: Weiter mit der Suche nach jugendlichen Liebhabern (jugendliche Liebhaberinnen hatt wir ja genug) und dabei wandten wir ähnliche Mittel an wie der alte Fritz, wenn er seine langen Kerls rekrutierte (Sie wurden unter Alkohol gesetzt und unterschrieben dann ihre Betrietserklärung zum Militär). Zumindest bei Olaf Buckreus gingen wir so vor. Er wurde bei der Abschiedsfeier eines Kollegen verpflichtet.

Und dann überraschte uns Herr Holdhoff mit der Bühne in Steilshoop, die wir ab sofort jeden Dienstag Abend nutzen durften. Endlich konnte es richtig losgehen. Vorher jedoch schwitzten Birgit und ich in der Thalia Bibliothek, bei dem Versuch, ein Stück zu finden, bei dem alle - mitspielen könnten. Wir verbrachten einen Samstag Vormittag dort und kopierten auf Teufel komm raus alles, was uns unter die Finger kam und iregdnwie verwendbar schien. Schließlich und endlich einigte man sich auf "Das Haus in Montevideo" von Curt Goetz. Und jetzt erst begann die ganze Arbeit: Kostüme, Bühne, Requisite und, und, und...

 Uns gelang es, den wissenschaftlichen Beweis zu erbringen, dass das Chaos die Grundlage jeder Ordnung ist. überhaupt, es ist eine Sondertruppe und - was ich zeimlich einmalig finde - von Anfang an haben wir uns alle großartig verstanden, was wirklich nicht selbstverständlich ist. Und jetzt hoffe ich nur noch, dass Ihnen das gefällt, was wir gemeinsam auf die Beine gestellt haben.

 Langsam entzerrte sich das Mischungsverhältnis, wobei natürlich bis heute das weibliche Element in der Truppe überwiegt. Aber da wir mit Minderheiten sehr tolerant umgehen, hatte es selten böse Folgen für die selbsternannte Krone der Schöpfung.

Zunächst betrat Michbert Scheben die Bühne des Geschehens - bei unserem ersten Treffen war er nicht dabei. Er war jedoch angekündigt: "Da hat sich noch einer gemeldet, der im Lager arbeitet. Einen Wanderzirkus hat er auch und Zeit hat er eigentlich keine." Ich dachte, "Heiliger Vater, auch das noch", sagte nichts und wartete ab. Gott sei Dank! Denn Michbert war ein echter Glücksfall für uns. Er spielte (und spielt noch) Kabarett, der Wanderzirkus entpuppte sich als Schulzirkus Pampel Muse, Zeit hat er wirklich keine, aber er ließ sich breit klopfen, das Training und die Regie zu übernehmen.

  Erst einmal brauchten wir jedoch Gleichgesinnte, die wir über einen Aushang fanden. Das Ergebnis war beeindruckend. Es meldeten sich an die dreißig Leute, fast nur Frauen und ein paar ingeschüchterte Quotenmänner. (Nun suchen Sie mal ein Theaterstück, in dem nur drei Männer, aber über zwanzig Frauen spielen.)

 Ursprünglich wollten wollten wir uns ja einer bereits bestehenden Gruppe anschließen, später - nachdem wir eingehend über Parallelen zwischen der Arbeit bei Otto (da muss auch jeder seinen Text kennen) und dem Theater diskutiert hatten- bekamen wir diese glasklare Vision und fragten uns nur, wieso erst wir darauf gekommen sind. Es war so logisch: Otto brauchte eine Theatergruppe. Zu dem Zeitpunkt hatten wir - glaube ich - sechs Gläser Sekt getrunken.

 

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